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Villain-Con Minion Blast – Wenn Raum zum Spiel wird

  • Autorenbild: Benjamin Brostian
    Benjamin Brostian
  • 29. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Immersive Gestaltung als Herzstück der Experience


Als ich die Universal Studios Japan (USJ) in Osaka besucht habe, wollte ich mir die neue Attraktion Villain‑Con Minion Blast  ansehen. Ich bin wirklich kein Minions-Fan, aber wenn man schon mal da ist, probiert man es natürlich aus. Die ersten Meter fühlten sich ein bisschen so an, als wäre ich ein Nigiri auf einem Sushi-Fließband – aber nach ein paar Sekunden war ich voll drin. 😉


Eingangsportal der Attraktion Villain-Con Minion Blast in Universal Studios Japan, gestaltet mit farbigen Displays und Welcome-Signage.
Eingangsbereich von Villain-Con Minion Blast mit roten und violetten Screens und thematisierten Grafiken.

Der Einstieg zeigt sofort, worum es bei dieser Attraktion geht: kräftige Farben, eine klare Story-Welt und ein Gestaltungskonzept, das direkt in das Erlebnis zieht.


Villain-Con Minion Blast ist keine "klassische Freizeitpark-Fahrt". Es gibt keine Wagen, keine VR-Brillen, keine Sitze. Stattdessen betritt man ein sich bewegendes Förderband, nimmt den Blaster „E-Liminator X“ in die Hand – und der gesamte Raum um einen herum wird zur Spielfläche.


Es ist ein Übergang vom Zuschauen zum Mitspielen. Raum wird Interface. Du bewegst dich im Spiel – und das Spiel bewegt sich mit dir.



Wie Villain-Con Minion Blast Mobilität und Technik nutzt


Auf dem Förderband bist du permanent in Bewegung. Die Screens, Lichter und Sounds reagieren in Echtzeit auf deine Treffer. Kein Warten, kein Reset – sondern ein fortlaufender Ablauf:


Laut offizieller Informationen ist USJ die erste Version des Konzepts, die als „moving walkway-style interactive blaster attraction“ umgesetzt wurde.


Jeder Abschnitt eröffnet neue Ziele, neue Szenen und neue Bewegungsmuster. Du lernst nicht durch Anleitung, sondern durch Rhythmus und Intuition.


Und ehrlich gesagt: Oft weiß man gar nicht genau, worauf man gerade schießt – aber genau das macht es auf charmante Weise egal.



Technologie, die nicht im Vordergrund stehen muss


Der Blaster synchronisiert sich automatisch mit der Universal-App. Deine Punkte, Challenges und Vergleiche werden gespeichert – ohne dass man aktiv etwas tun musst. Diese „unsichtbare Integration“ ist ein cooler Erfolgsfaktor: Technik, die funktioniert, ohne Aufmerksamkeit zu verlangen.


Das Ergebnis: Man bleibt im Moment – und die Interaktion fühlt sich organisch an.


Was das für Fan-Engagement und Event-Design bedeutet


Villain-Con Minion Blast zeigt sehr klar, was moderne Erlebnisgestaltung stark macht:


  • Niedrige Einstiegshürde: Man fängt intuitiv an zu spielen.

  • Altersübergreifend: Kinder, Jugendliche, Erwachsene – alle kommen klar.

  • Wiederholungswert: Bewegung + Feedback + Score = Motivation.

  • Daten für spätere Interaktionen: Die App verlängert das Erlebnis über die Attraktion hinaus.


Fazit


Bei dieser Attraktion wird die Rolle vertauscht: Der Gast wird zum Performer, der Raum wird zum Interface und die Marke wird zur Plattform einer interaktiven Welt.


Für Innovation, Sport, Entertainment oder Markenaktivierungen ist Villain-Con Minion Blast ein starkes Beispiel dafür, wie man Räume entwirft, die auf Bewegung, Reaktion, Wettbewerb und Teilen ausgelegt sind.


Wenn du darüber nachdenken möchtest, wie man solche Prinzipien in deine eigenen Projekte übertragen kann – lass uns sprechen.

 
 
About
Benjamin Brostian-sw-variante.jpg

Benjamin Brostian is Chief Innovation Officer and specialist in sport, entertainment, and experiential technology. He develops data-driven fan engagement concepts, immersive activations, and interactive retail experiences for global brands and sports organizations.

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